Akku Ladegeräte Empfehlungen und der Umgang mit Akkus

Unsere Akku Ladegeräte
Unsere Akku Ladegeräte

Wenn man mit LED Taschenlampen hantiert, stellt sich schnell die Frage nach dem Aufladen der Akkus. Denn natürlich möchte man stets dafür sorgen, dass die Akkus voll aufgeladen sind, bevor man mit den Lampen das Haus verlässt.

In diesem Artikel soll es deshalb mal um das Thema Akku Ladegeräte für LED Taschenlampen gehen.

Akkus intern oder extern aufladen?

Die allermeisten Taschenlampen, die wir bisher getestet haben, waren wiederaufladbare LED Taschenlampen mit eigener Ladeelekronik. Das bedeutet, dass die Akkus dieser Modelle innerhalb der Lampe aufgeladen werden können. Eine solche interne Ladefunktion kann von den einzelnen Herstellern unterschiedlich umgesetzt werden.

Viele Hersteller setzen auf einen Micro-USB Anschluss an der Lampe, über welchen die Akkus per Ladekabel innerhalb der Lampe aufgeladen werden können.

Es gibt aber auch andere Arten die Akkus intern zu laden. Insbesondere Olight und Armytek setzen hierbei gerne auf magnetische Ladedocks, die per Magnetismus einfach am Fuß der Lampe angedockt werden.

Auf diese Art und Weise spart man sich eine zusätzliche Schnittstelle am Körper der Lampe und hat somit ein Verschleißteil weniger, das eventuell irgendwann einmal kaputt gehen könnte. Sehr praktisch ist diese Art des Aufladens außerdem.

Aber ganz egal welche Möglichkeiten des internen Aufladens die jeweilige LED Taschenlampe bietet – lädt man die Akkus innerhalb der Lampe auf, dann muss man sich natürlich auf die interne Ladeelektronik der Lampe verlassen können.

Akkusicherheit geht vor

Und hier stellt sich dann schnell die Frage, ob sich Hersteller von LED Taschenlampen auch wirklich ausreichend um das Thema Ladeelektronik kümmern. Immerhin dürften die meisten Hersteller ihren Hauptfokus auf die Entwicklung der Lampe an sich legen, so unsere Vermutung.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass Hersteller wahrscheinlich stets bemüht sind, alles überflüssige an einer Lampe weg zu lassen, um somit Platz, Gewicht und Kosten zu sparen.

Schaut man sich als Vergleich ein professionelles Akku-Ladegerät an, dann kann man sich schon fragen, wie gut die Hersteller es geschafft haben, die Funktionen eines guten Ladegerätes in die jeweilige Taschenlampe zu integrieren. Denn viel Platz bieten die meisten Taschenlampen nicht. Die jeweilige Ladeelektronik muss also auf kleinsten Raum platziert werden.

Es ist daher sicherlich nicht vollständig abwegig, wenn man nicht einfach blindlings jeder internen Ladeelektronik vertraut.

Auch wenn wir bisher mit unseren hochwertigen LED Taschenlampen noch keine Probleme mit der internen Ladeelektronik hatten, trauen wir einem guten Ladegerät in jedem Fall mehr zu, als der eingebauten Ladeelektronik einer LED Taschenlampe. Ganz egal von welchem Hersteller die Lampe ist.

Bei sehr günstigen LED Taschenlampen, die ja auch ihre Freunde haben, sind wir diesbezüglich natürlich noch sehr viel skeptischer, als bei Lampen von namhaften Herstellern.

Fakt ist, dass wir das Laden unserer Akkus gerne einem professionellen Ladegerät überlassen, sofern das möglich ist.

Denn der Umgang mit Akkus ist grundsätzlich nicht ganz ungefährlich. Bei falscher Nutzung, defekten Akkus oder defekter Ladeelektronik, kann so einiges schief gehen.

Diesen Aspekt sollte man nicht sorglos auf die leichte Schulter nehmen, denn in der Regel haben wir es bei leistungsfähigen LED Taschenlampen mit leistungsfähigen Akkus zu tun, die eine enorme Energiedichte aufweisen.

Ob herkömmliche Li-ion Akkus, hochstromfähige High-Drain IMR-Akkus oder auch alle anderen Arten von Akkus – das Thema Akkusicherheit sollte stets Beachtung finden.

Tipps zur Akkusicherheit

Aus diesem Grunde halten wir uns in der Regel an folgende Tipps. Diese Tipps und Empfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit.

Es kann natürlich sein, dass wir noch Tipps vergessen haben, oder dass der ein oder andere einen oder mehrere dieser Tipps als übertrieben erachtet, oder anderer Meinung ist.

Das muss schlussendlich jeder für sich selber beurteilen.

  • Halte dich an die Empfehlungen und Maßgaben seitens der Hersteller. Verwende nur Akkus, die den Anforderungen der Hersteller deines Gerätes entsprechen.
  • Verwende niemals Akkus, die eine Beschädigung aufweisen. Auch der Schrumpfschlauch darf nicht beschädigt sein. Bereits kleinste Beschädigungen können zu ernsten Problemen führen.
  • Achte darauf, Akkus nicht fallen zu lassen. Ist ein Akku heruntergefallen, können bereits Beschädigungen am Akku aufgetreten sein.
  • Transportiere und lagere Akkus ausschließlich in einem dafür vorgesehenen Behälter. Zum Beispiel in einer speziellen Akkubox aus Kunststoff.
  • Stecke dir niemals einen Akku ohne eine solche Box in eine Tasche deiner Bekleidung. Man liest immer wieder von Unfällen mit Akkus, die ohne Schutz in der Hostentasche transportiert wurden. Hier kann es durch weitere Gegenstände wir Kleingeld, Schlüssel, etc. schnell zu einem Kurzschluss kommen. Ganz generell würden wir uns niemals einen Akku in die Hosentasche stecken.
  • Verwende nur Akkus, die du aus vertraulichen Quellen gekauft hast.
  • Kaufe keine gebrauchten Akkus.
  • Verwende nur Akkus von renommierten Marken.
  • Verzichte darauf Akkus zu kaufen, die von nicht vertrauenswürdigen Quellen auffällig günstig angeboten werden. Es könnte sich dabei um Fälschungen handeln.
  • Verwende zum Laden von Akkus nur qualitativ hochwertige Ladegeräte renommierter Marken.
  • Setze Akkus keinen extremen Temperaturen aus. Auch direkte Sonneneinstrahlung solle vermieden werden.
  • Vermeide es, dass ein Akku mit Wasser in Kontakt kommt.
  • Achte stets darauf, dass ein Akku im Betrieb nicht heißt wird. Wird ein Akku im Betrieb heiß, dann stoppe sofort den Betrieb und platziere den Akku an einem feuerfesten Ort, an dem weder Mensch noch Tier verletzt werden könnte.
  • Achte auch beim Laden im Ladegerät darauf, dass keiner der Akkus heiß wird. Erhitzt sich ein Akku beim Laden mehr als andere, sollte er vorsichtshalber ausgetauscht werden.
  • Wenn du Geräte betreibst, in die zwei oder mehrere Akkus passen, dann sollten Akkupaare gebildet werden, welche immer zusammen bleiben. Diese Akkupaare sollten immer gemeinsam verwendet und geladen werden. Um diese verheirateten Akkus stets einwandfrei zu identifizieren, sollten sie zum Beispiel mit einem Edding Stift markiert werden.
  • Verhält sich ein Akku beim Laden oder während der Verwendung irgendwie komisch, zum Beispiel so, dass er zu heiß wird oder nicht mehr so lange hält, dann sollte er ausgetauscht werden.
  • Wenn ein Akku plötzlich länger braucht um voll aufgeladen zu werden, oder generell nicht mehr voll aufgeladen werden kann, sollte er ersetzt werden.
  • Lade Akkus nur unter Aufsicht auf. Akkus sollten niemals unbeaufsichtigt aufgeladen werden. So kannst du schnell reagieren, falls doch einmal etwas geschehen sollte.
  • Stelle dein Ladegerät nicht neben brennbaren Materialien auf.
  • Akkus sollten stets genau beobachtet werden, dies gilt insbesondere für ältere Akkus.
  • Tausche im Zweifel einen Akku lieber aus. Übertriebene Sparsamkeit ist beim Umgang mit Akkus fehl am Platz.
  • Achte darauf, deine Akkus richtig zu entsorgen. Akkus und Batterien gehören nicht in den Hausmüll, sondern in spezielle Entsorgungsbehälter. Diese findest du beim Händler oder auch in Supermärkten und Drogeriemärkten. Der Händler, bei dem du deine Akkus gekauft hast, muss diese auch wieder zurücknehmen und korrekt entsorgen.
  • Wenn du Akkus in einen Entsorgungsbehälter geben möchtest, dann klebe vorher die Pole ab, um einen Kurzschluss zu vermeiden.

Puh, ganz schön viele Tipps, oder? Mit diesen Tipps wollen wir natürlich keine Angst verbreiten, sondern ganz einfach nur in Erinnerung rufen, dass man mit Akkus sorgsam umgehen sollte.

Wir hatten in vielen Jahren noch nie ein ernstes Problem mit unseren Akkus, und das, obwohl wir davon eine ganze Menge haben und auch verwenden. Aber Sicherheit geht nun einmal vor.

Akku Ladegeräte im Test

Da wir viel mit Akkus zu tun haben (hauptsächlich für LED Taschenlampen und E-Zigaretten), werden wir gelegentlich von Freunden, Bekannten oder Kollegen gefragt, wie wir unsere Akkus laden, bzw. welche Akku Ladegeräte wir dafür verwenden.

Deshalb möchten wir an dieser Stelle einmal einige unserer Ladegeräte vorstellen. Einen ausführlichen Akku Ladegeräte Test mit Messkurven und sonstigen Werten können wir an dieser Stelle jedoch nicht anbieten. Wir sind keine Elektroniker, sondern berichten aus fortgeschrittener Anwendersicht.

Dennoch haben wir bisher so einige Ladegeräte in Verwendung gehabt und diese auch ausführlich genutzt. Wir verwenden unsere Ladegeräte täglich mit unterschiedlichen Akkus und können daher auf einige Erfahrungswerte zurückblicken.

Wenn wir an dieser Stelle von Ladegeräten sprechen, dann meinen wir elektronische, bzw. intelligente Ladegeräte. Solche intelligenten Ladegeräte kommen mit komplexen elektronischen Ladeschaltungen oder Mikrocontrollern daher. Dadurch können solche Ladegeräte ihr Ladeverfahren dem jeweiligen Akkutyp anpassen.

Einige wissenswerte Begriffe rund um Akkus und Ladegeräte

  • Die Kapazität eines Akkus wird in Ampere Stunden (Ah) oder Milliampere-Stunden (mAh) angegeben. Durch diese Angabe erfährt man, wie lange ein Akku den entsprechenden Strom liefern kann.Ein Beispiel: Ein Akku mit einer Kapazität von 5000 mAh (5 Ah) könnte ein Gerät, welches 500mA Strom aufnimmt, 10 Stunden lang betreiben
  • Der Ladestrom bezeichnet die Stromstärke, mit der ein Akku geladen wird. Er wird als absoluter Wert in Ampere angegeben. Bei vielen Ladegeräte kann dieser Wert eingestellt werden.
  • Als Entladeschlussspannung wird die Spannung bezeichnet, bei der die Entladung eines Akkus (oder auch einer Batterie) beendet wird.
  • Als Ladeschlussspannung wird diejenige Spannung bezeichnet, die man beim Laden des Akkus nicht überschreiten sollte.
  • Die Nennspannung ist ein angenäherter Wert der Spannung zur Kennzeichnung einer Zelle. Allerdings liegt die Spannung eines voll aufgeladenen Akkus deutlich darüber, während die Spannung gegen Ende der Entladung des Akkus deutlich darunter liegt.
  • Der Begriff Tiefentladung bezeichnet die Stromentnahme eines Akkus, bis dessen Kapazität nahezu vollständig erschöpft ist. Eine Tiefentladung kann für den Akku schädlich sein, weshalb sie vermieden werden sollte. Grundsätzlich sollte man Akkus vor Tiefentladung schützen.

Aktuell verwenden wir die folgenden Ladegeräte:

Xtar VP4 Plus Dragon

Xtar VP4 Plus Dragon Akku Ladegerät
Xtar VP4 Plus Dragon Akku Ladegerät

Das Xtar VP4 Plus Dragon ist für uns eines der aktuell besten Ladegeräte auf dem Markt. Ausgelegt ist dieses Ladegerät für sicherheitsbewusste und anspruchsvolle Anwender. Mit dem Xtar VP4 Plus Dragon holt man sich nicht nur einen Multichemie-Akkulader ins Haus, sondern gleichzeitig ein Diagnosegerät für Akkus.

4 große Ladeschächte

Das Ladegerät verfügt über vier große Ladeschächte, in welchen 4 Akkus gleichzeitig geladen werden können. Dabei kann man 3 verschiedene Ladeströme auswählen, nämlich 0,5A, 1A und 2A. Allerdings sind 2A nur in den Schächten 1 und 4 auswählbar. Da wir unsere Akkus vornehmlich mit 1A laden, ist uns das aber egal. Standardmäßig ist bei uns immer 1A voreingestellt.

Übersichtliches Display

Beim Laden von Akkus zeigt das Display den Ladezustand in Prozent, die gemessene Kapazität und den Ladestrom an. Das Display kann jedoch immer nur Informationen für 2 Ladeschächte gleichzeitig (nebeneinander) anzeigen.

Mit dem mittleren Button kann man auswählen, für welche beiden Ladeschächte die Informationen angezeigt werden sollen. Lädt man also 4 Akkus gleichzeitig, kann man mit einem Knopfdruck die Informationen für die Ladeschächte 1 & 4 und die Ladeschächte 2 & 3 umschalten. Drückt man den mittleren Button lang, dann schaltet sich das Display aus. Auch das ist eine schöne Funktion, wie wir finden.

Allerdings zeigt das Display beim Laden der Akkus keine Informationen zu Innenwiderstand und Akkuspannung an. Inbesondere die Information über die Akkuspannung hätten wir uns noch gewünscht.

Messfühler für Akkuspannung und Innenwiderstand

Dennoch muss man auf diese Informationen nicht gänzlich verzichten. Denn das Xtar VP4 Plus Dragon bringt noch zwei Messfühler mit, welche man hinten am Ladegerät einstöpseln kann. Hält man nun nach Aktivierung den roten Messfühler an den Pluspol des Akkus, und den schwarzen Messfühler an den Minuspol, dann zeigt das Display abwechselnd Innenwiderstand und Akkuspannung an. Somit bietet uns das Xtar VP4 Plus Dragon tatsächlich Zugriff auf alle Informationen, die wir uns wünschen.

Xtar VP4 Plus Dragon*
  • Ladegerät mit 220 Volt Netzteil
  • für 3,0; 3,2; 3,6; 3,7 und 3,8 Volt Akkus
  • Durchmesser: 10mm -26mm

Akku Refresh und Reaktivierung

Außerdem bringt das Xtar VP4 Plus Dragon noch eine Akkureparaturfunktion mit, welche zur Reaktivierung tiefentladener Akkus genutzt werden kann, ebenso wie eine Refresh Funktion, mit welcher Akkus aufgefrischt werden können.

Desweiteren steht noch eine Kapazitätsmessung mit Ergebnisspeicher zur Verfügung. In diesem Testmodus werden die Akkus zunächst geladen, dann entladen und danach wieder geladen. Dabei werden die Ergebnisse gespeichert und können nach dem Vorgang abgerufen werden.

Einfache Bedienung

Damit bietet das Xtar VP4 Plus Dragon so einige sehr nützliche Funktionen und Möglichkeiten. Trotz dieser vielen Möglichkeiten muss man jedoch keine Angst haben, dass das Ladegerät eventuell zu kompliziert sein könnte. Das ist es nämlich nicht.

Möchte man einfach nur seine Akkus aufladen, steckt man lediglich den Stecker des Netzteils in die Steckdose und legt seine Akkus in die Ladeschächte ein. Sofort beginnt das Gerät mit dem Laden der Akkus.

Lediglich für die Spezialfunktionen kann es nicht schaden, einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen. Unserem Gerät lag sogar eine gut übersetzte deutsche Bedienungsanleitung bei. Ob das allerdings immer der Fall ist, wissen wir natürlich nicht.

Für viele verschiedene Akkutypen geeignet

Das Xtar VP4 Plus Dragon* kann folgende Li-Ionen Akkutypen laden:
10440 / 14500 / 14650 / 16340 / 17500 / 17670 / 18350 / 18490 / 18500 / 18650 / 18700 / 22650 / 25500 / 26650 / 20700 / 21700 / 32650
3.6V/3.7V Lithium Ionen Akkus IMR, INR, ICR

und folgende NiMH / NiCD Akkutypen:
AAAA / AAA / AA / A / SC / C / D

Außerdem noch Li-Ion / LiPo Akkupacks 3S 11, 1V.

Unser Fazit zum Xtar VP4 Plus Dragon

Aus unserer Sicht ist das Xtar VP4 Plus Dragon aktuell eines der besten Ladegeräte auf dem Markt. Das Gerät arbeitet bei uns extrem zuverlässig und bietet alle benötigten Funktionen und sogar noch mehr. Dennoch ist das Gerät leicht zu bedienen.

Xtar VC4

Xtar VC4 Akku Ladegerät
Xtar VC4 Akku Ladegerät

Das Xtar VC4 ist ein recht günstiges Ladegerät mit 4 Ladeschächten, welches für Ni-MH- und Li-Ionen-Akkus geeignet ist. Somit dürfte dieses Ladegerät die Bedürfnisse der meisten Menschen bereits voll und ganz abdecken.

Großes Display

Auf dem großen und übersichtlichen Display dieses Ladegerätes kann man stets den Ladestrom, die Akkuspannung und die aufgeladene Kapazität in mAh ablesen. Das gefällt uns gut, denn inbesondere die Akkuspannung ist ein Wert, den wir schon ab und an ganz gerne im Auge haben.

Wie bereits beim Xtar VP4 Plus Dragon kann mit dem mittleren Knopf das Display für die Ladeschächte 1 & 4 und die Ladeschächte 2 & 3 umgeschaltet werden. Wer sich an der Beleuchtung des Displays stört, kann diese einfach ausschalten.

Einfache Bedienung

Die Bedienung des Xtar VC4 ist sehr einfach. Einstöpseln, Akkus einlegen, los geht das. So soll es sein.

USB-Netzteil

Eine erwähnenswerte Besonderheit des Xtar VC4 ist die Art der Stromversorgung. Diese geschieht nämlich nicht über ein herkömmliches Netzteil, sondern über ein externes USB-Netzteil, das nicht im Lieferumfang enthalten ist. Das sollte man beachten. Ein USB-Kabel ist jedoch im Lieferumfang enthalten.

Um die volle Leistung abrufen zu können, wird ein 5V (5 Volt) 2100mA (2,1 Ampere) USB-Netzteil empfohlen.

Xtar VC4 Ladegerät mit LCD Display für Li-Ion/NI-MH Akku Schwarz*
  • 4-Kanal-Ladegerät für Ni-MH-Akkus mit 1,2 V oder Li-Ion-Akkus mit 3,7 V Nennspannung
  • Länge: 149 mm, Breite: 115 mm, Höhe: 35 mm, Gewicht: 210 Gramm
  • Ladeverfahren TC/CC/CV mit Überwachung des Akku-Ladezustandes, Erhaltungsladung; bei Unterschreiten der Ladeschlussspannung unter 3,9 V beginnt der Ladeprozess erneut

Für viele verschiedene Akkutypen geeignet

Das Xtar VC4 kann die folgenden Li-Ionen Akkutypen aufladen:
10440 / 14500 / 14650 / 16340 / 17500 / 17670 / 18350 / 18490 / 18500 / 18650 / 18700 / 22650 / 25500 / 26650 / 20700 / 21700 / 32650
3.6V/3.7V Lithium Ionen Akkus.

Und die folgenden NIMH Akkutypen: AAAA / AAA / AA / A / SC / C / D

Wer ein günstiges Akku Ladegerät mit 4 Ladeschächten sucht, ist mit dem Xtar VC4* unserer Ansicht nach gut bedient. Wir hatten mit diesem Ladegerät bisher keinerlei Probleme. Wer allerdings ein Ladegerät mit weiteren Funktionen sucht, und auch in die Diagnose von Akkus einsteigen möchte, sollte eher zum Xtar VP4 Plus Dragon greifen.

Xtar VC2 Plus

Xtar VC2 Akku Ladegerät
Xtar VC2 Akku Ladegerät

Das Xtar VC2 Plus ist gewissermaßen eine der kleinen Schwestern des Xtar VC4 und kommt anstatt mit 4 nur mit 2 Ladeschächten daher. Vielleicht kann man das Xtar VC2 Plus also als Einsteiger-Ladegerät beschreiben, welches für alle diejenigen zu empfehlen ist, die nur gelegentlich einen oder zwei Akkus aufladen möchten.

Aber natürlich kann das Xtar VC2 Plus auch als 2-Schacht Ergänzung fungieren, wenn die Kapazität eines vorhandenen Ladegerätes nicht mehr ausreichend ist.

Übersichtliches Display

Auch das Xtar VC2 Plus kommt mit einem aufgeräumten Display daher. Es scheint so, dass der Hersteller Xtar auf dieses Feature besonderen Wert legt, was wir gut finden. Wir finden hier zum Beispiel einen Countdown-Timer, der die Dauer des Ladevorgangs zeigt, bis die Akkus vollgeladen sind.

Sale
XTAR VC2 Plus Schnellladegerät 14500/14650/16340/17500/17670/18350/18500/18650/18700/22650/25500/26650 li-ion Akku, AAAA/AAA/AA/A/SC/C/D Ni-MH Akku*
  • power-path USB Output is more than a Power Bank Function
  • Take Care of your Batteries in all Lautsprechertechnik
  • Innovative LCD Screen tells you everything you want

USB-Netzteil

Ebenso wie das Xtar VC4 arbeitet auch das Xtar VC2 mit einem USB-Netzteil, welches nicht im Lieferumfang enthalten ist. Dazu kann jedoch so gut wie jeder USB-Adapter verwendet werden. Meist hat man solche Adapter ohnehin bereits im Haus. Ein USB-Kabel lag unserer Lieferung bei.

Im Gegensatz zum Xtar VC2, bei dem der Ladestrom auf maximal 500mA begrenzt ist, kann man beim Xtar VC2 Plus den Ladestrom zwischen 0,5A und 1,0A auswählen. Hiermit haben wir also Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit.

Unser Fazit zum Xtar VC2 Plus

Wer ein günstiges USB-Ladegerät mit 2 Ladeschächten sucht, kann beim Xtar VC2 Plus* bedenkenlos zugreifen. Wir würden allerdings heute als Hauptgerät kein Ladegerät mit 2 Ladeschächten mehr kaufen, da unsere Erfahrung zeigt, dass sich Akkus schnell vermehren und schon bald nach einem Ladegerät mit 4 Schächten oder mehr rufen.

Andererseits kann man bei diesem günstigen Preis natürlich auch nicht viel falsch machen.

Nitecore SC4

Nitecore SC4 Akku Ladegerät
Nitecore SC4 Akku Ladegerät

Ein sehr schönes Ladegerät mit 4 Ladeschächten ist auch das Nitecore SC4. Das liegt vor allem daran, dass hier mit hohen Ladeströmen geladen werden kann.

Wer sich für LED Taschenlampen interessiert, wird die Marke Nitecore bereits kennen und wissen, dass man von diesem Hersteller in der Regel nicht enttäuscht wird.

Wir haben hier bereits mehrere Nitecore LED Taschenlampen getestet, so zum Beispiel die Nitecore SRT9, die Nitecore SRT7GT und die Nitecore SRT7. All diese Lampen haben uns außerordentlich gut gefallen.

Hohe Ladeströme möglich

Das Nitecore SC4 bietet einen Gesamtladestrom von bis zu 6A. Das bedeutet, dass man entweder vier Lithium-Ionen Akkus mit max. 1,5A, oder auch zwei Akkus mit jeweils max. 3A laden kann. Das ist schon beachtlich, denn keines der zuvor genannten Ladegeräte bietet einen Ladestrom von 3A an.

Nitecore SC4 - Profiladegerät für Li-Ion und NiMH Akkus, LCD-Display*
  • 4-Schacht-Ladegerät
  • max. 6A Ladestrom
  • optimiert für IMR Akkus

Flexibel und vielseitig

Das Nitecore SC4 Ladegerät ist kompatibel mit den folgenden Akkutypen und Größen:

Li-ion/IMR/LiFePO4:
10440, 10500, 12340, 12500, 12650, 13450, 13500, 13650, 14350, 14430, 14500, 14650, 16500, 16340 (RCR123), 16650, 17350, 17500, 17650, 17670, 18350, 18490, 18500, 18650, 22500, 22650, 25500, 26500, 26650

Und

Ni-MH(NiCd): AA, AAA, AAAA, C, D

Damit ist auch der Nitecore SC4 Lader außerordentlich flexibel.

Sehr informatives Display

Das Nitecore SC4 bietet ein sehr informatives Display mit allerlei interessanten Daten. Das Display zeigt beim Laden stets Ladezustand, Akkutyp, Ladestrom und Akkuspannung an. Schon alleine für das wirklich sehr informative Display erhält das Nitecore SC4 von uns bereits einen Stern im Zeugnis. An diesem Display haben wir wirklich Freude.

Innenwiderstand der Akkus ablesen

Außerdem kann man auf dem Display auch den Innenwiderstand der Akkus ablesen. Aber nicht nur das, dieses Ladegerät bewertet den Innenwiderstand sogar. Wenn das SC4 Ladegerät eingeschaltet ist und die Akkus eingelegt sind, erkennt und zeigt das SC4 automatisch den internen Widerstand des Akkus im CHANNEL STATUS an.

Wenn der interne Widerstand unter 250mΩ liegt, zeigt das LCD-Display „GOOD“ an. Wenn er über 250mΩ ist, zeigt das LCD-Display „POOR“ an und schlägt vor, den Akku zu ersetzen.

Dieses Feature gefällt uns ganz besonders gut und eigentlich würden wir uns von allen Ladegeräten wünschen, dass sie den Innenwiderstand anzeigen. Denn dieser Wert kann hilfreiche Informationen darüber geben, wann der Akku am besten entsorgt werden sollte.

SkyRC MC3000

So, kommen wir nun mit dem SkyRC MC3000 zum letzten Ladegerät, welches wir in letzter Zeit im Einsatz hatten.

Das SkyRC MC3000 ist sicherlich eines der besten, teuersten und komplexesten Ladegeräte auf dem Markt. Dieses Ladegerät richtet sich allerdings an richtige Profis und Akkufreaks. Für Einsteiger, Anfänger und Gelegenheitsnutzer ist das SkyRC MC3000 NICHT geeignet. Diese Warnung sollte an dieser Stelle klar ausgesprochen werden.

Denn tatsächlich könnte für Anfänger mit diesem Ladegerät theoretisch sogar die Gefahr bestehen, dass sie sich etwas falsch einstellen und unter Umständen ihre Akkus schädigen könnten. Davon abgesehen wäre jeder Anfänger mit den vielfältigen Funktionen dieses Ladegerätes total überfordert.

Das SkyRC MC3000 ist ein 4 Schacht Ladegerät, welches mit extrem vielen Einstellungs- und Analysemöglichkeiten daherkommt. Außerdem kann dieses Gerät viele verschiedene Akkutypen und Akkugrößen bedienen.

Darüber hinaus kann dieses Ladegerät auch per Apps gesteuert werden.

SkyRC MC3000 Ladegerät im Review

Es wäre an dieser Stelle zu aufwändig, alle Funktionen des SkyRC MC3000 zu beschreiben, aber im folgenden Video findest du eine sehr ausführliche Review zum SKYRC MC3000 Ladegerät, welche über 1 Stunde dauert.

Hier erhälst du einen sehr schönen Eindruck über die Funktionsvielfalt dieses Laders.

SkyRC MC3000 Ladegerät

Unsere Erfahrungen mit dem SkyRC MC3000

Benutzen wir das SkyRC MC3000 regelmäßig? Nein, wir benutzen das SkyRC MC3000 Ladegerät überhaupt nicht mehr, da wir es wieder verkauft haben. Wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten intensiv mit diesem Ladegerät auseinandergesetzt und sind dann zu dem Schluss gekommen, dass dieses Ladegerät für unsere Belange überdimensioniert ist.

Dennoch ist das SkyRC MC3000 Ladegerät für Profis und Leute, die sich für Akkutechnik interessieren, sicherlich das Nonplusultra.

Klar, natürlich kann man als Anfänger das Gerät in dem einfachen Dummy Modus betreiben. In diesem Modus ist das Ladegerät einfach zu bedienen. Aber alles was man in diesem Modus machen kann, kann man eben auch mit einem deutlich günstigeren Ladegerät machen.

Das SkyRC MC3000 kauft man sich in der Regel nicht, um es im einfachen Dummy Modus zu betreiben. In diesem Modus bleibt das Gerät deutlich unter seinen Möglichkeiten.

Wer sich für das SKYRC MC3000 (bei Amazon)* Ladegerät interessiert, kann sich natürlich erst einmal einige Bewertungen bei Amazon durchlesen und dort auch gleich nach dem aktuellen Preis schauen. Ein wenig günstiger wird dieses Ladegerät sicherlich bei GearBest* sein.

Unser Fazit zu unseren Akku Ladegeräten und den Umgang mit Akkus

Zunächst einmal sind wir der Meinung, dass jeder, der regelmäßig mit Akkus zu tun hat, auch ein entsprechendes Ladegerät besitzen sollte. Und das gilt auch dann, wenn die jeweiligen Akkus eigentlich auch im entsprechenden Gerät geladen werden könnten.

Hierzu ein Beispiel: Wir haben einige Akkuträger für E-Zigaretten, die allesamt die Möglichkeiten bieten, die Akkus im Gerät zu laden. Von dieser Möglichkeit haben wir jedoch aus Sicherheitsgründen bisher keinen Gebrauch gemacht.

Bei diesen Akkuträgern handelt es sich oft um recht günstige Geräte, welche aber mit leistungsfähigen Akkus betrieben werden. In unserem Beispiel handelt es sich in der Regel um Sony Konion VTC5A 18650 Akkus, welche eine konstante max. Stromabgabe von 35A bieten.

Wir laden diese Akkus ausschließlich in einem unserer intelligenten Ladegeräte, da wir der internen Ladeelektronik der Akkuträger eben nicht blindlings vertrauen. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Wir fühlen uns mit diesem Vorgehen ganz einfach wohler.

Ähnliches gilt auch für unsere LED Taschenlampen. Hier gibt es jedoch Kandidaten, denen wir mehr vertrauen als anderen. Manche Akkus laden wir innerhalb der Lampen auf, andere wiederum lieber in einem unserer Ladegeräte.

Denn bestimmte Ladegeräte geben uns ganz einfach gewisse Informationen zu den Akkus, die wir beim internen Laden in der Lampe eben nicht erhalten würden.

Außerdem ist es nun einmal so, dass die meisten Akkus empfindlich auf Tiefentladung und Überladung (und auch auf Überhitzung) reagieren. In einem geeignetem Ladegerät haben wir über diese Punkte mehr Kontrolle.

Zudem bieten so einige Ladegeräte, wie zum Beispiel das Xtar VP4 Plus Dragon, auch noch einige Analysefunktionen und ein Refresh- und Reparaturprogramm. Das ist deutlich mehr, als mit einer normalen internen Ladefunktion möglich ist.